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Teststrecke auf der A39 in Betrieb: Volkswagen sammelt anonymisierte Daten für Automatisiertes Fahren

Startschuss für ein Gemeinschaftsprojekt mit Zukunft unter dem Namen „Testfeld Niedersachsen“: An der Autobahn 39 zwischen dem Kreuz Wolfsburg-Königslutter und Cremlingen wurde heute eine sieben Kilometer lange Teststrecke zur Erfassung des Verkehrsflusses eröffnet. Auf dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Abschnitt wird mit Kameras anonymisiert das Fahrverhalten verschiedener Verkehrsteilnehmer aufgezeichnet. Volkswagen erhofft sich auf der vom Land Niedersachsen und DLR finanzierten Strecke neue Erkenntnisse für das automatisierte Fahren.

Unterwegs auf dem neuen „Testfeld Niedersachsen“ zwischen Wolfsburg und Braunschweig.

Unterwegs auf dem neuen „Testfeld Niedersachsen“ zwischen Wolfsburg und Braunschweig.
Volkswagen-newsroom.com

Im letzten Jahr hat das DLR die Erfassungstechnik entlang der Strecke installiert, mit der alle Fahrzeugpositionen hochpräzise gemessen werden, um so das Verkehrsgeschehen zu erfassen. Anhand der Informationen wird Volkswagen an der Verbesserung der Software für das automatisierte Fahren arbeiten. Das Testfeld ist somit eine offene Forschungs- und Entwicklungsplattform, die eine einzigartige Kombination verschiedener Test- und Erprobungsmöglichkeiten bietet, wie zum Beispiel die Simulation verschiedener Verkehrsflüsse. Dr. Frank Welsch, Entwicklungsvorstand von Volkswagen, betont die Wichtigkeit der Teststrecke: „Um das automatisierte Fahren zu erforschen, sind Daten aus dem Alltagsverkehr unerlässlich. Das Testfeld Niedersachsen erlaubt uns, diese nicht nur in einem völlig realen Umfeld zu erheben, sondern auch noch per Simulation zu erweitern.“